Bürgermeister Frank Meyer eröffnet die neue Volksbank

Bürgermeister Frank Meyer und Bezirksvorsteherin Gerda Schnell bei der Eröffnung des neuen Volksbank-Gebäudes
Bürgermeister Frank Meyer und Bezirksvorsteherin Gerda Schnell bei der Eröffnung des neuen Volksbank-Gebäudes

Zur feierlichen Eröffnung ihrer neuen Hauptgeschäftsstelle am Dionysiusplatz hatte der Vorstand der Krefelder Volksbank Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Handwerk und der benachbarten Kirche eingeladen. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden des Aufsichtsrats, Dr. Michael Gehlen, sprach Bürgermeister Frank Meyer im Namen der Stadt ein Grußwort, welches bei den rund 200 Gästen, die dichtgedrängt in der zentralen, hellen und dachverglasten Halle zuhörten, offensichtlich sehr gut ankam.

Es folgten etliche weitere Reden, so u.a. vom Vorstandsvorsitzenden Klaus Geurden und vom renommierten Architekten Prof. Dipl.-Ing. Eckhard Gerber. Anspruchsvolle Musikbeiträge der Sinfonietta Krefeld unter Leitung von Ralph Schürmanns sowie des mehrfach preisgekrönten Saxophonquartetts der Musikschule Krefeld lockerten die Veranstaltung auf. Die Musiker ernteten begeisterten Beifall.

Neben dem SPD-Bürgermeister Frank Meyer sah man auch den Fraktionsvorsitzenden und Landtagsabgeordneten Uli Hahnen sowie die Bezirksvorsteherin von Krefeld-Mitte, Gerda Schnell, unter den Gästen.

Hier können Sie die Berichte der örtlichen Presse lesen:

Rheinische Post / 31.01.2015:

„Ein toller Hingucker mehr“
Vor 200 Gästen aus Wirtschaft, Politik, Kirche und Verwaltung ist gestern das Volksbank-Gebäude eröffnet worden. Es wurde in seiner Rolle für die Entwicklung der Innenstadt gewürdigt.
VON JENS VOSS

Nach 20-monatiger Bauzeit ist eines der bedeutendsten neuen Bauprojekte der Innenstadt gestern mit einem Festakt feierlich eröffnet und offiziell seiner Bestimmung übergeben worden: das neue Gebäude der Volksbank am Dionysiusplatz. Vor knapp 200 Gästen würdigte Bürgermeister Frank Meyer die Rolle der 27 Millionen Euro schweren Investition für die Erneuerung der Innenstadt. „Heute ist ein guter Tag für Krefeld“, sagte Meyer, der den erkrankten Oberbürgermeister Gregor Kathstede vertrat. Der Neubau werte die Innenstadt deutlich auf und bereichere das Erscheinungsbild mit einem „echten Highlight“: „Krefeld hat eine Baustelle weniger und einen tollen Hingucker mehr.“
Meyer würdigte das Vertrauen, dass die Volksbank in die „Innovationskraft und das Entwicklungspotenzial unserer Innenstadt“ gesetzt habe, zumal die Entscheidung zum Neubau gefallen sei, obwohl die Zukunft der Friedrichstraße – Meyer spielte darin auf die erwartete Ansiedlung von P&C an – noch offen gewesen sei. Der Volksbank-Neubau sei nun neben dem im Oktober eröffneten Ostwall-Carree der zweite „Big Point“ in der City. Besucher, die über die St-Anton-Straße in die Stadt fahren, würden nun von zwei hellen, modernen Gebäuden empfangen. Zu den Gästen gehörten auch Vertreter der Dionysius-Kirche als unmittelbarem Nachbarn: Pfarrer Heins Wans, Gemeindereferent Bernd Kaesmacher und City-Seelsorger Ulrich Hagens. Architekt Eckhard Gerber erläuterte in seinem Grußwort erneut, dass die Öffnung zur Kirche programmatisch sei – die Dominanz des Gotteshauses werde gewahrt, Bankleute sollten auch sehen, dass es mehr gebe als Geld.
Repräsentativ, aber zum Charakter der Volksbank passend – so würdigte Michael Gehlen, Aufsichtsratsvorsitzender der Volksbank Krefeld, den Neubau. Auch Klaus Geurden, Vorstandsvorsitzender der Volksbank, hob diese Balance aus Selbstbewusstsein und Zurückhaltung hervor: Der Neubau sei „optisch bemerkenswert, aber nicht marktschreierisch“; darin passe er zu den „bodenständig-mittelständischen“ Volksbank-Kaufleuten. Er bekräftigte die städtebaulichen Impulse, die von der Investition ausgehen können: „Schließlich haben wir in Krefelds Innenstadt das eine oder andere Potenzial noch zu heben.“

Westdeutsche Zeiung / 31.01.2015:

Neue Volksbank macht dem Chef Freude
ERÖFFNUNG Das Gebäude an der Dionysiuskirche eignet sich auch als Konzertsaal.
Von Dagmar Groß
Das neue Gebäude der Volksbank eignet sich auch als Konzertsaal. Das hat der Auftritt verschiedener Ensembles der Musikschule zur offiziellen Eröffnung eindrucksvoll bewiesen.
Die Kunden hatten schon seit Montag die Gelegenheit, die Mitarbeiter am neuen Arbeitsplatz neben der Dionysiuskirche zu besuchen. Gestern abend hatte Volksbank-Chef Klaus Geurden dann zur offiziellen Eröffnung des Gebäudes von Architekt Eckhard Gerber eingeladen.
Die Kirche mahnt, dass es Wichtigeres gibt als Geld
Während die Fassade zur St.- Anton-Straße ein wenig an das Ostwall-Carrée erinnert, denkt man beim weit ausladenden Vordach des Haupteingangs am Dionysiusplatz und bei den orangefarbenen Teppichen in der hohen Kundenhalle eher an die Mediothek. Doch Orange gehört wie Blau halt zu den Farben der Bank, wie die entsprechend farbigen Aperetifs, die gereicht wurden, unterstrichen. Dem Chef jedenfalls gefällt es: „Hier können wir effizient, kostengünstig und gerne unsere Arbeit machen“, sagte Geurden.
In den Reden und Dankesworten hingegen dominierten Worte wie „prächtig“, oder „beeindruckend“. Doch Aufsichtsratsvorsitzender Michael Gehlen und Ralf Barkey, Vorstandsvorsitzender des Rheinisch-westfälischen Genossenschaftsverbandes, betonten, dass der repräsentative Bau zum Charakter und Selbstverständnis der Bank passe, da er gleichzeitig Modernität aber auch Transparenz und Effizienz verkörpere.
Die Transparenz stellte auch Architekt Gerber, der Geurden später symbolisch einen großen Schlüssel und eine Architekten-Plakette überreichte, heraus. Dadurch sei die Kirche in der Bank präsent und mahne immer, dass es noch Wichtigeres gebe als Geld.
Bürgermeister Frank Meyer, begrüßte – aus Rathaussicht – die neuen Nachbarn und lobte den Beitrag der Bank zum Erscheinungsbild der Innenstadt. Der Dionysisusplatz gewinne dadurch einen neuen Charakter.
Leider ist es – trotz intensiven Bemühens – nicht gelungen, einen Pächter für ein Café oder eine Gastronomie im Erdgeschoss zu finden. Dann wäre der Platz noch belebter geworden.