Bürgermeister Frank Meyer eröffnet exklusive Quilt-Ausstellung

Die zur Zeit im Deutschen Textilmuseum gezeigte Ausstellung der European Art Quilt Foundation ist Anfang Februar von Bürgermeister Frank Meyer eröffnet worden; die Veranstaltung fand wegen des zu erwartenden Besucherandrangs in der Museumsscheune statt.

Meyer konnte neben mehr als 100 interessierten Gästen nicht nur die Kulturausschuss-Mitglieder Anke Drießen-Seeger, Klaus Kokol und Wilfried Bovenkerk begrüßen, sondern auch den Vorsitzenden und Gründer der European Art Quilt Foundation, Simon Prins, sowie dessen Gattin Olga Lukowski-Prins.

Simon Prins vermittelte seinen Zuhörern einen kenntnisreichen Einblick in Tradition und Technik des Patchworks und ging dabei insbesondere auf die im Rahmen der hochwertigen Wanderausstellung gezeigten 47 zeitgenössischen Stepparbeiten ein. Das Textilmuseum hat diese Exponate mit etlichen Stücken aus der eigenen Sammlung fachkundig ergänzt.

„Beim Herstellen der Quilts wird zwar auf alte Techniken zurückgegriffen, aber hier sehen Sie, wie moderne Patchwork-Künstler damit umgehen", erläuterte Simon Prins. So sei in dieser Ausstellung »richtige Kunst« zu betrachten, auch wenn eine moderne Interpretation manchmal schwer zu akzeptieren sei.

Quilts sind Patchworkarbeiten, die in vor allem in Großbritannien und in den USA eine lange Tradition haben. Einst sollten die Steppereien vor Kälte schützen; heute erfreuen sie sich auch darüber hinaus immer größerer Beliebtheit und werden als Wandteppiche, Tisch- und Bettdecken und sogar als Kleidungsstücke präsentiert. In den USA finden regelmäßig Quilt-Wettbewerbe statt, aus denen die Krefelder Künstlerin Claudia Pfeil schon mehrmals als Siegerin hervorgegangen ist.

Foto (Dietbert Wendler) v.l. Simon Prins, Olga Lukowski-Prins, Bürgermeister Frank Meyer, Ratsfrau Anke Drießen-Seeger und Ratsherr Wilfried Bovenkerk