Freude über neugestalteten Kaiser-Friedrich-Hain

Kaiser-Friedrich-Hain, Pavillon
So schön ist der Pavillon im Kaiser-Friedrich-Hain wieder geworden
Kaiser-Friedrich-Hain, Frank Meyer mit Kindern
Nachdem sich Frank Meyer bei den Kindern für ihr schönes Lied bedankt hat, stürmen die Kleinen auf ihn zu und umarmen ihn. Im Hintergrund: Stadtumbau-Manager Eckhard Lüdecke

Mit zahlreichen Gästen aus Politik, Verwaltung und Denkmalpflege – unter ihnen Bezirksvorsteherin Gerda Schnell sowie die Ratsfrauen Anke Drießen-Seeger und Gisela Klaer – wurde jetzt der neugestaltete Kaiser-Friedrich-Hain an einem strahlenden Sonnentag von Bürgermeister Frank Meyer seiner Bestimmung übergeben.

Nach der Landschaftsarchitektin Christine Wolf sprach auch der Vorsitzende der Krefelder Baudenkmalstiftung, Architekt Klaus Reymann, ein Grußwort und wies auf die mit Hilfe seiner Stiftung sanierten historischen Elemente des Parks hin: Den Pavillon unten an der Leyentalstraße und die Mauer mit Gitter oben an der Steckendorfer Straße.

Die Kinder von der Mosaikschule und den angrenzenden Kindertagesstätten freuten sich über den tollen neuen Spielplatz und hießen die Erwachsenen mit einem fröhlichen Lied willkommen.

Die Westdeutsche Zeitung veröffentlichte am 4. Juni 2015 folgenden Bericht:

Freude über neuen Kaiser-Friedrich-Hain

GESTALTUNG Der Park wurde großflächig saniert. Ein Blickfang ist die Treppe zwischen den Ebenen.

Von Steffen Hoss

Während Bürgermeister Frank Meyer den Kaiser-Friedrich-Hain nach seiner Sanierung offiziell wieder eröffnet, ist der Spielplatz im Park an der Steckendorfer Straße bereits voll in Beschlag genommen worden. Die 75 Grundschulkinder der Mosaikschule toben ausgiebig auf den neuen oder renovierten Spielgeräten auf der Hochebene des Parkgeländes. Neben den Schaukeln und Rutschen im Sandbereich steht der Mosaikschule, die zugleich Spielplatzpate im Kaiser-Friedrich-Hain ist, auch der Schlüssel für den Geräteraum zur Verfügung. Dieser ist mit weiteren Spielgeräten gefüllt.

Vom sanierten Spielplatz aus blickt man rund drei Jahre nach Beginn der Instandsetzungsarbeiten hinunter auf eine neue Treppe, die die tiefere Ebene samt Pavillon mit der Hochebene verbindet. „Früher war hier nur eine Böschung“, sagt Heino Thies, Leiter des Grünflächenamtes. Ebenfalls neu sind parallel zur Treppe angebrachte große Sitzelemente aus Beton. Zur Verbesserung der Verkehrssicherheit wurde der Fahrradweg durch den Park vom Eingangstor der angrenzenden Kindertageseinrichtung weg verlegt. Ein weiterer Radweg wurde aus dem Park zur Leyentalstraße verlegt.

Pavillon und historische Mauer wurden in Schuss gebracht

„Der Pavillon und die historische Mauer wurden ebenfalls saniert“, sagt Thies. Dazu überreichte die Denkmalstiftung in Person von Klaus Reymann Bürgermeister Meyer einen Scheck über 40.000 Euro. Insgesamt kostete die Sanierung der Parkanlage 450.000 Euro. Davon entfielen 235.000 Euro auf die Parkanlage selber, 135.000 auf den Spielplatz und 80.000 Euro auf die Denkmäler. 80 Prozent der Gelder stammen aus dem städtebaulichen Entwicklungskonzept Stadtumbau West. Bei der Neugestaltung des Kaiser-Friedrich-Hains wurde die Bevölkerung mit einbezogen. In Workshops konnten sich die Bürger mit ihren Ideen zu den Instandsetzungsarbeiten einbringen.

„Wir müssen in Zukunft viel öfter darauf achten, das Wissen der Bürger mit in solche Projekte einfließen zu lassen“, so Meyer.

Fotos: Dietbert Wendler und Gerda Schnell