Ina Spanier-Oppermann: Politik ist auch für die Jugend da

Jugendliche besuchen Ina Spanier-Oppermann im Landtag
Ina Spanier-Oppermann (vorne links) mit ihren jugendlichen Gästen

Bereits zum dritten Mal besuchten Schülerinnen und Schüler aus dem deutsch-niederländischen Austauschprogramm des Ricarda-Huch-Gymnasiums den Landtag in Düsseldorf. Bei strahlendem Sonnenschein begrüßte die Krefelder Landtagsabgeordnete Ina Spanier-Oppermann ihre Gäste und beantwortete geduldig alle Fragen nach ihrem Werdegang und ihrer Tätigkeit im Landtag.

Die lebhafte Diskussion führte rasch zu einem Themenschwerpunkt: Welche Rolle spielt die Politik bei Jugendlichen und wie kann Politik die Jugend erreichen?

Die jungen Besucher beklagten, ihr Pensum habe sich deutlich erhöht. Das bedeute viel Stress und wenig Freizeit; Tablet und Smartphone seien ständige Begleiter. Da bleibe wenig Raum, langatmigen Ausführungen von Politikern zuzuhören und die entsprechenden Informationen aufzunehmen. Ina Spanier-Oppermann, selbst Mutter eines Schulkindes, zeigte volles Verständnis für diese Probleme; es sei jedoch extrem schwierig, komplexe Sachverhalte kurz und knapp darzustellen, ohne wesentliche Punkte außen vor zu lassen.

Man war sich einig, dass die sozialen Medien den traditionellen zunehmend den Rang ablaufen. Auf die Frage, wer von den Jugendlichen regelmäßig Zeitung liest oder sich die Tagesschau ansieht, mussten die meisten passen. Einige der Jugendlichen stellten mit ein wenig Bedauern fest, dass politische Informationen allenfalls über Facebook und Twitter bei ihnen ankommen.

Die Landtagsabgeordnete war von der Intensität und der Qualität der Diskussion beeindruckt. Sie glaube, sagte sie, dass Jugendliche im allgemeinen der Politik keineswegs abgeneigt gegenüber stehen. Es gelte jedoch, Mittel und Wege zu finden, um ihr Interesse zu wecken und dauerhaft zu erhalten. Sie jedenfalls stehe den jungen Leuten jederzeit als Ansprechpartner zur Verfügung und wolle den Kontakt gerne halten und ausbauen.