Kopfschütteln über Vermeulen

Frank Meyer
Bürgermeister und OB-Kandidat Frank Meyer

Mit seiner Rede zum Wahlkampfauftakt hat CDU-Oberbürgermeisterkandidat Peter Vermeulen erneut für Kopfschütteln gesorgt. „Es ist ein politischer Offenbarungseid, dass eine Volkspartei auf eine niedrige Wahlbeteiligung setzen muss, um eine Chance zu sehen, ins Amt zu kommen“, sagt SPD-Oberbürgermeisterkandidat Frank Meyer.

Offenbar habe die CDU kein Vertrauen darauf, dass ihr Kandidat die Wähler mobilisieren könne, sodass sie sich an den Strohhalm der niedrigen Wahlbeteiligung klammern muss. Auf Politikverdrossenheit zu bauen und zu hoffen, dass  in einer Stadt mit 230.000 Einwohnern 36.000 Stimmen für den Wahlsieg reichen, komme einer politischen Kapitulationserklärung gleich,.

„In einer demokratischen Gesellschaft darf es niemals das Ziel sein, dass große Teile der Bevölkerung ihr Wahlrecht nicht wahrnehmen. Wir brauchen nicht weniger, sondern mehr Beteiligung.“ Frank Meyer hatte schon vor Wochen erklärt, als Oberbürgermeister werde er auf eine weitaus stärkere Bürgerbeteiligung setzen.

Zudem seien die persönlichen Angriffe, die Vermeulen nun gegen seine Gegenkandidaten Thorsten Hansen und Frank Meyer fahre, ein klares Zeichen dafür, dass seine Kampagne weiter ohne Sachargumente bleibe. „Nach dem Kommunikationsdesaster um seine Immobilie am Rheinblick, der undurchsichtigen Trennung von seinem Wahlkampfleiter und dem Schlingerkurs in Sachen Gewerbesteuer hält Peter Vermeulen es nun offenbar für nötig, auf der persönlichen Ebene anzugreifen, um von seiner äußerst holprigen Kampagne abzulenken. „Die Bürgerinnen und Bürger wollen einen sachlichen Wahlkampf, in dem die besseren Argumente zählen. Ich setze deshalb weiter auf die Themen Bildung, Arbeitsplätze und ein Leben in Würde, statt auf unsachliche Polemik“, betont Frank Meyer.