Harte Arbeit verdient eine gute Rente!

Sicher in Rente gehen

Die gesetzliche Rentenversicherung bleibt die tragende Säule einer armutsfesten Alterssicherung. Sie muss allerdings durch Betriebsrenten oder öffentlich geförderte private Vorsorge ergänzt werden, damit die Menschen im Alter ihren Lebensstandard halten können.

Wir halten am Erwerbseinkommen und an der Erwerbsdauer als Maßstab für die Rentenhöhe fest. Die Rente muss beitragsbezogen bleiben. Eine Einheitsrente lehnen wir ab. Wir wollen Altersarmut vermeiden. Die Einführung der Grundsicherung im Alter war dafür ein wichtiger Schritt. Hinzu kommen muss die eigenständige Alterssicherung von Frauen.

Das Rentenpaket für gerechte Renten
Wer lange hart gearbeitet hat, soll im Ruhestand eine gute Rente haben. Dafür haben wir einiges durchgesetzt: zum Beispiel die abschlagsfreie Rente nach 45 Versicherungsjahren. Damit können Beschäftigte nun zwei Jahre früher abschlagsfrei in Rente gehen – derzeit also schon ab 63.

Mehr Erwerbsminderungsrente
Wenn die Gesundheit nicht mehr mitspielt, müssen manche Frauen und Männer vorzeitig in Rente gehen. Sie erhalten jetzt mehr Geld – die Erwerbsminderungsrente wurde erhöht. Außerdem wurde das Reha-Budget angehoben, damit bessere Rehaleistungen zur Verfügung stehen.

Mütterrente: Erziehungsleistung würdigen
Früher haben vor allem Mütter für ihre Kinder auf eigene Berufstätigkeit verzichtet – denn nur selten gab es ausreichend gute Kita-Plätze oder Ganztagsschulen. Damit haben sie Nachteile bei ihrer Altersversorgung. Und darum haben wir die „Mütterrente“ eingeführt. Das heißt: Alle, die vor 1992 Kinder bekommen haben, erhalten pro Kind monatlich rund 28 Euro in West- und 26 Euro in Ostdeutschland mehr Rente.

Das Rentenpaket ist solide finanziert. Der Beitragssatz wird in den nächsten Jahren nicht steigen und auch die für 2020 und 2030 gesetzten Beitragssatzobergrenzen werden eingehalten. Die Ausgaben für das Rentenpaket beliefen sich 2015 insgesamt auf rund 9 Milliarden Euro. Der größte Posten ist dabei die Mütterrente mit 6,7 Milliarden Euro. Vom Rentenpaket profitieren bereits jetzt rund 10 Millionen Menschen.