Krefelder Mehrgenerationenhaus hat wichtigste Hürde im Antragsverfahren genommen

Siegmund Ehrmann MdB
Siegmund Ehrmann, MdB Bild: http://www.siegmund-ehrmann.de

Zum Abschluss des Interessenbekundungsverfahrens für das Bundesprogramm Mehrgenerationenhäuser erklärte Siegmund Ehrmann, MdB: „Ich freue mich sehr, dass das Krefelder Haus der Familie das Interessensbekundungsverfahrens für eine weitere Förderung erfolgreich durchlaufen hat. Jetzt kann das Haus ab dem 5. September 2016 neue Mittel für eine Fortsetzung ihrer bisherigen Aktivitäten beantragen.“

Das Projekt zeige sehr gut, dass der demografische Wandel in Krefeld als Chance begriffen werde und die Menschen gegenüber neuen Formen des Miteinander offen seien. Mehrgenerationenhäuser seien wichtige Anlaufstellen und Begegnungsorte für alle Generationen und Menschen jeder Herkunft.

Bundesweit haben sich 578 MGH für die vierjährige Förderung beworben. Die Zahl der Bewerbungen zeigt, dass sich das Konzept der Mehrgenerationenhäuser bewährt hat. Aufbauend auf ihren bisherigen Erfahrungen ist es den Häusern im Bundesprogramm nun möglich, ihre Arbeit noch flexibler an ihrem Standort auszurichten. Aufgrund der sehr unterschiedlichen Ausgangslagen der Kommunen kann es hier keine Patentrezepte geben. In Abstimmung mit der Kommune sollen die MGH daher Angebote entwickeln, die auf den jeweiligen Bedarf vor Ort ausgerichtet sind. Durch die Kofinanzierung und die Einbindung der MGH in die örtliche Sozialraumplanung wird der Schulterschluss zwischen Häusern und Kommunen von Beginn an gewährleistet. Bei einer Bewilligung werden die Mehrgenerationenhäuser voraussichtlich bis Ende 2020 mit jeweils 40.000 € jährlich gefördert, wobei 30.000 € vom Bund finanziert werden.