Siegmund Ehrmann im Gespräch mit der Lebenshilfe Krefeld

Siegmund Ehrmann MdB
Siegmund Ehrmann, MdB Bild: http://www.siegmund-ehrmann.de

Vergangene Woche bat die Lebenshilfe Krefeld Siegmund Ehrmann, MdB, zu einem Gespräch über das Bundesteilhabegesetz. Das Gesetzvorhaben ist vor allem für Menschen mit Behinderungen, aber auch für die Träger der Eingliederungshilfe von weitreichender Bedeutung – gerade deshalb war es Heiko Imöhl (Geschäftsführer), Ilja Wöllert (Pädagogischer Geschäftsführer) und Dr. Daniela Hattstein (2. Vorsitzende) ein wichtiges Anliegen, mit dem Bundestagsabgeordneten in einen kritischen Dialog zu treten.

Neben zahlreichen Bereichen, in denen das neue Gesetz zu Verbesserungen führen würde, äußerten die Vertreter der Lebenshilfe jedoch auch einige Kritikpunkte, die einer dringenden Verbesserung bedürften; gerade für Menschen mit geistigen Behinderungen, denen Selbstbestimmung und Teilhabe häufig noch verwehrt blieben, müsse das Gesetz eine Verbesserung ihrer Lebenssituation mit sich bringen. Dieser Forderung sei im aktuellen Gesetzentwurf noch nicht ausreichend Rechnung getragen – im Gegenteil würden einige Änderungen signifikante Verschlechterungen mit sich bringen.

„Das Bundesteilhabegesetz ist eine der großen sozialpolitischen Reformen in dieser Legislaturperiode. Unser Ziel ist es, mehr Teilhabe und Selbstbestimmung für Menschen mit Behinderungen zu schaffen. Die Expertise und das Engagement von Menschen mit Behinderungen, ihrer Verbände und ihrer Angehörigen ist für das Gelingen dieses Gesetzgebungsverfahrens eine wichtige Voraussetzung. Daher bin ich dankbar für das offene Gespräch sowie die Anregungen und Kritikpunkte der Lebenshilfe Krefeld, die ich gerne in die weiteren parlamentarischen Beratungen mitnehmen werde.“, so Ehrmann abschließend.