SPD-Fraktion fordert Teilnahme der Stadt Krefeld am Modellvorhaben „Kein Kind zurücklassen“ der Landesregierung

Ina Spanier-Oppermann, MdL
Ina Spanier-Oppermann, MdL

„Eine Politik der Vorbeugung ist auch in Krefeld der beste Weg, die Lebensverhältnisse von Kindern, Jugendlichen und Familien langfristig zu verbessern“, so Ina Spanier-Oppermann, Landtagsabgeordnete und schulpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Krefeld. „Durch präventive Handlungskonzepte können wir dabei die Chancen der Kinder auf eine gute Bildung, gesellschaftliche Teilhabe und kindgerechte Entwicklung, ungeachtet ihrer sozialen Herkunft, maßgeblich verbessern.“

Dieser präventive Ansatz werde auch von der Landesregierung Nordrhein-Westfalens klar verfolgt. Zu diesem Zwecke wird das im Jahr 2012 gestartete Modellvorhaben ‚Kein Kind zurücklassen‘ auf weitere 22 Kommunen ausgeweitet.

„Die Teilnahme als Modellkommune ist eine Chance für Krefeld, die wir nicht verstreichen lassen sollten. Die Stadt profitiert als Modellkommune über zwei Jahre durch eine individuelle Beratung, die Aufnahme in ein sog. Lernnetzwerk mit den bereits teilnehmenden Kommunen sowie eine finanzielle Unterstützung von rund 30.000 Euro im Jahr.“ Man werde daher die Verwaltung auffordern, sich als Modellkommune zu bewerben. „Wir als SPD-Fraktion haben dazu bereits entsprechende Anträge für den Jugendhilfeausschuss und den Rat gestellt“, fügt Spanier-Oppermann hinzu.

„Durch die Teilnahme am Modellvorhaben wäre es der Stadt Krefeld nicht nur möglich, auf die Förderung und Unterstützung der Landesregierung, sondern auch auf die Erfahrungen sowie Angebote anderer Kommunen zurückzugreifen und gleichsam entsprechende Präventionskonzepte und -ketten erfolgreich zu etablieren,“ unterstreicht Spanier-Oppermann.

Kernziel des Modellvorhabens ist die Stärkung präventiven Handels in den Kommunen, indem eigene Ansätze, bestehend aus Präventionsleitbild, Präventionskette und Präventionsmonitoring, entwickelt werden. Unterstützt wird dies durch einen intensiven Erfahrungsaustausch innerhalb des Netzwerkes der teilnehmenden Kommunen. Kräfte und Angebote in den Städten und Gemeinden sollen so gebündelt und Angebote der Bereiche Gesundheit, Bildung, Kinder- und Jugendhilfe und Soziales miteinander verknüpft werden. Die Erfahrungen der bislang 18 beteiligten Kommunen sind dabei durchweg positiv.