Die Sicherheit im Innenstadtbereich der Stadt Krefeld – Polizeipräsident Rainer Furth steht Rede und Antwort

Der Polizeipräsident spricht vor einem aufmerksamen Publikum, Foto: Dietbert Wendler
Der Polizeipräsident spricht vor einem aufmerksamen Publikum, Foto: Dietbert Wendler
v.l. Karin Kretzer (Leiterin Pressestelle Polizei Krefeld), Polizeipräsident Rainer Furth und Ortsvereinsvorsitzende Mitte Anke Drießen-Seeger, Foto: Dietbert Wendler
v.l. Karin Kretzer (Leiterin Pressestelle Polizei Krefeld), Polizeipräsident Rainer Furth und Ortsvereinsvorsitzende Mitte Anke Drießen-Seeger, Foto: Dietbert Wendler

Auf Einladung des Ortsvereins Krefeld-Mitte hat der Krefelder Polizeipräsident Rainer Furth bei einer Mitgliederversammlung am 20. September 2016 über die Sicherheitslage in Krefeld informiert. Die Vorsitzende der SPD Mitte, Ratsfrau Anke Drießen-Seeger, freute sich, unter den Gästen im gut besetzten Fritz-Lewerentz-Saal neben etlichen Mitgliedern des Ortsvereins Nord auch den Parteivorsitzenden Ralph-Harry Klaer sowie den Fraktionsvorsitzenden Benedikt Winzen begrüßen zu dürfen.

Polizeipräsident Rainer Furth hielt einen spannenden Vortrag über die aktuelle Sicherheitslage in Krefeld und wechselte sich bei der Beantwortung der zahlreichen Fragen aus dem Publikum ab mit seiner Kollegin, der Kriminalhauptkommissarin Karin Kretzer, ihres Zeichens Leiterin der Abteilung Presse und Öffentlichkeitsarbeit im Polizeipräsidium Krefeld.

Hier veröffentlichen wir eine kurze, autorisierte Zusammenfassung der Ausführungen der beiden hochrangigen Beamten:

Aufgaben und Erfolge der Polizei Krefeld

Die wesentlichen Fakten lauten: Die Gesamtkriminalität in Krefeld ist rückläufig, die Aufklärungsquote überdurchschnittlich gut. Knapp 23.000 Straftaten hat die Polizei im letzten Jahr registriert, insgesamt ungefähr 100.000 Einsätze wahrgenommen. Das spiegelt auch die Kernaufgaben der Polizei: Gefahren abwehren und Straftaten aufklären.

Auf Nachfrage stellte der Polizeipräsident den Rückgang der Kriminalität in vielen Deliktsbereichen sowie die Entwicklung bei den Tatverdächtigen dar. Zuletzt lag die Anzahl der Nichtdeutschen Tatverdächtigen bei 31 Prozent, die gemessen an ihrem Anteil an der Wohnbevölkerung von jetzt 14 Prozent in Krefeld überproportional vertreten sind. Er machte zugleich deutlich, dass ein Rückschluss auf Flüchtlinge aus Kriegsgebieten nicht zwingend ist. Viel mehr belegen die Zahlen, dass es Zuwanderer im weiteren Sinne sind, die sich im Rahmen der europäischen Freizügigkeit in Krefeld aufhalten.

Prävention ist wichtig

Gemeinsam mit Pressesprecherin Karin Kretzer erläuterte Rainer Furth die Bedeutung der Prävention. Auch wenn die Entwicklung im Bereich des Wohnungseinbruchs und des Taschendiebstahls positiv sind, so kann jeder das Risiko, Opfer zu werden, deutlich verringern. Hilfreiche Informationen dazu finden sich auf der Internetseite der Polizei Krefeld
https://www.polizei.nrw.de/krefeld/
Sehr anschaulich wiesen die beiden darauf hin, dass die Polizei jeden Hinweis ernst nimmt. Wenn Bürger den Notruf wählen, ist die Krefelder Polizei so schnell wie in kaum einer anderen Stadt am Einsatzort.

Auch die Verkehrsunfallzahlen entwickeln sich erfreulich. In allen Altersgruppen zeichnet sich eine günstigere Tendenz ab als noch im recht guten Vorjahr.

„Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben“, so Furth „aber wenn die Entwicklung des Rest des Jahres so anhält, wird sich der positive Trend der letzten acht Jahre bestätigen.“