Bezirksvorsteher Hans Butzen stellt klar: „Das Hülser Freibad ist nicht von der Schließung bedroht!“

Hans Butzen
Hans Butzen, Bezirksvorsteher und Ratsherr

Die aktuelle Diskussion in Hüls veranlasst den Hülser Bezirksvorsteher Hans Butzen, folgende Klarstellung abzugeben: "Das Hülser Freibad ist nicht in Gefahr, geschlossen zu werden“. Aufgrund eines CDU-Antrages habe der Leiter des städtischen Sport- und Bäderamtes Detlef Flick in der Bezirksvertretungssitzung im Juni 2016 über den Zustand des Freibades berichtet. Dabei wurde mit ihm vereinbart, die Erörterung nach Beendigung der Sommersaison fortzusetzen. Das sei nun in der Sitzung in dieser Woche erfolgt.

Demnach gibt es einigen Instandsetzungsbedarf am Mauerwerk des Schwimmbeckens und bei den Gebäuden, der sich auf etwa 48.000 € beziffern läßt. Das ist aus den Reparaturmitteln des Fachbereichs alleine nicht kurzfristig zu finanzieren. Deshalb hat Hans Butzen die Sportpauschale des Landes NRW ins Gespräch gebracht. Hier verfügt die Stadt über mehr als 2,5 Mio €, die zur Zeit für Sondermaßnahmen, wie dem Bau von Kunstrasenplätzen und eben auch für Instandsetzungsarbeiten und Erneuerungen von Sportstätten und Bädern, zur Verfügung stehen.

Zunächst werden sich die Hülser Bezirksverordneten bei einem Ortstermin noch vor den Herbstferien gemeinsam mit Herrn Flick und seinen Mitarbeitern das Hülser Freibad ansehen. Dabei wollen sie sich ein genaues Bild über den Zustand machen und feststellen, was kurzfristig aus Gefährdungsgründen (Sicherheit und Gesundheit der Badegäste) instandgesetzt werden muß. Das wird dann auch erfolgen. Darüber hinaus wollen die Hülser Ortspolitiker in der Bezirksvertretung Hüls nach Lösungen suchen, wie das Hülser Freibad für die Badegäste attraktiver gestaltet und wie das finanziert werden kann. Hans Butzen: "Das geht natürlich nicht von heute auf morgen, sondern braucht seine Zeit. Ich bin mir aber sicher, dass dies gelingen wird."