Wahltaktische Züge der CDU

Ralph-Harry Klaer, Vorsitzender der SPD Krefeld
Ralph-Harry Klaer, Vorsitzender der SPD Krefeld
Ralph-Harry Klaer, Vorsitzender der SPD Krefeld und Bezirksvorsteher Krefeld-Nord
Ralph-Harry Klaer, Vorsitzender der SPD Krefeld

„Das sind Beschimpfungen übelster Art“, stellt Ralph-Harry Klaer, Vorsitzender der Krefelder SPD, auf dem Parteitag der SPD in Krefeld am 8.2.2017 fest.

Er meint damit die Äußerungen, die am Rande der Einigung Herrn Blondins mit Herrn Wagener vom „Konservativen Kreis“, fielen.
Wie auf Bundesebene sei die Beilegung des Streits zwischen dem Krefelder CDU-Vorsitzenden und dem „Konservativen Krefelder Kreis“ eindeutig keine Einigung aus Überzeugung, sondern ein Scheinfrieden, der wahltaktischen Überlegungen folge.

Wenn die vom „Konservativen Kreis“ geplante Kampagne gegen die eigenen CDU-Kandidaten nur mit der Mehrheit einer Stimme abgelehnt werde, scheint die inhaltliche Läuterung der Initiative rund um Gerald Wagener nicht weit fortgeschritten.

„Auch die nun geäußerte inhaltliche Abgrenzung gegenüber der AfD ist unglaubwürdig, da sich der „Konservative Kreis Krefeld“ dieser Partei bis vor kurzem inhaltlich doch so nahe fühlte“, zeigt sich Ralph-Harry Klaer erstaunt.

„Die Wortwahl Herrn Wageners, bei der er politische Konkurrenten mit Krankheiten gleichsetzt, erinnert weiterhin an die AfD und hat mit einer Distanzierung nichts zu tun.“, kritisiert Klaer, „Wagener überschreitet mit Billigung Herrn Blondins, wissentlich die Grenzen eines fairen Wahlkampfes und läßt demokratischen Anstand vermissen. Die CDU muss sich daher fragen lassen, ob sie wirklich mit dem ‚Konservativen Kreis’ in einem Boot sitzen möchte.“

Die SPD stehe hingegen geschlossen hinter ihren Kandidatinnen und Kandidaten für die diesjährigen Landtags- und Bundestagswahlen. Mit ihnen zusammen werde man einen engagierten Wahlkampf für eine moderne, gerechte und zukunftsfähige Gesellschaft führen.

„Es ist bezeichnend, dass die CDU nun wieder eine ‚Rote Socken’-Kampagne aus der Schublade holt, da ihr die Konzepte fehlen, die Zukunft unseres Landes zu gestalten.

Wenn einen nur noch wahltaktische Überlegungen zusammenhalten, dann sollte man doch endlich Führungsqualitäten zeigen, einen klaren Schnitt machen und die Scheidung einreichen.“, so Ralph-Harry Klaer.