Zukunft der Rittberger- und Rheinlandhalle

Benedikt Winzen, Fraktionsvorsitzender

„Die SPD-Fraktion wird das gestern von der Verwaltung vorgestellte Gutachten über die erforderlichen Sanierungsmaßnahmen der Rittberger- und der Rheinlandhalle in Ruhe auswerten“, teilt der Vorsitzende der SPD-Fraktion, Benedikt Winzen mit. Die SPD-Fraktion habe dazu Gespräche mit externen Fachleuten geführt, deren Expertise es ergänzend zum Gutachten nun auszuwerten gilt.

Deutlich sei aber schon jetzt, so Winzen, dass die Stadt in den vergangenen Jahrzehnten viel zu wenig für die städtischen Gebäude getan habe. „Erneut zeigt sich, dass es sich rächt, wenn eine Stadt über Jahre hinweg keine Mittel für Sanierungsarbeiten am städtischen Eigentum zur Verfügung stellt. Das Gutachten über die Sanierungsmaßnahmen an Rittberger- und Rheinlandhalle führt uns dies wieder einmal deutlich vor Augen. Investitionen in den Substanzerhalt des Eigentums sollten für die Stadt Krefeld ebenso normal sein, wie für jeden privaten Hausbesitzer.“ Es sei daher positiv, so Winzen, dass die Verwaltung dieses Problem nun angehe.

„Für den Eissport haben beide Hallen eine große emotionale Bedeutung für viele Krefelderinnen und Krefelder. Sei es, weil sie hier Eislaufen gelernt oder 2003 die Meisterschaft mit den Pinguinen gefeiert haben. Der Eissport gehört schon deswegen zu Krefeld, wie der Eifelturm nach Paris. Ob eine Sanierung am bestehenden Standort oder ein Neubau an gleicher oder anderer Stelle sinnvoller ist, muss nun ausgewertet und dann entschieden werden“, so Winzen abschließend.