SPD sagt vorübergehend alle Veranstaltungen ab

Zur Verlangsamung der Krankheitsverbreitung hat die SPD Krefeld alle öffentlichen und internen Veranstaltungen abgesagt.

Corona-Pandemie
Benedikt Winzen (SPD): „Zur Verlangsamung der Krankheitsverbreitung hat die SPD Krefeld alle öffentlichen und internen Veranstaltungen abgesagt.“

Mit Blick auf die aktuelle Entwicklung der Corona-Pandemie hat sich der geschäftsführende Partei-vorstand der SPD Krefeld per Telefonkonferenz darauf verständigt, sämtliche öffentlichen und in-ternen Veranstaltungen bis auf Weiteres abzusagen.

Dazu teilt der kommissarische Vorsitzende der SPD Krefeld und Vorsitzende der Stadtratsfraktion, Benedikt Winzen, mit:
„Alle Veranstaltungen, die sich verschieben lassen und nicht zur Aufrechterhaltung des öffentlichen Lebens notwendig sind, sagen wir bis auf Weiteres ab oder ersetzen sie – wo dies möglich ist – durch Formate wie beispielsweise Telefon- und Videokonferenzen. Das gilt für öffentliche Veran-staltungen ebenso wie für interne Gremiensitzungen. Die jeden Montag stattfindende Sitzung der Ratsfraktion ist diese Woche bereits per Telefonkonferenz durchgeführt worden. Auch Sprechstun-den und Bürgerkontakte wollen wir telefonisch oder über moderne Kommunikationswege wie z.B. WhatsApp abhalten. Die für den 28.03.2020 vorgesehenen Wahl der Stadtratskandidaten zur Kom-munalwahl im September ist ebenso abgesagt, wie der Parteitag zur Neuwahl des Parteivorstandes Anfang Mai.

Uns ist bewusst, dass wir als Partei eine Verantwortung und Fürsorgepflicht haben und auch eine Vorbildfunktion einnehmen. Wir wollen besonnen und vernünftig unseren Beitrag leisten die Krankheitsverbreitung möglichst zu verlangsamen. Deshalb übernehmen wir jetzt Verantwortung für unsere Mitglieder, deren Umfeld und den gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Solidarität ist das Gebot der Stunde, sie wird vielfach gelebt und ist z.B. an Aktionen der Jugend-verbände der demokratischen Parteien in Krefeld erkennbar. So bieten die Jungsozialisten, die nicht zur Risikogruppe gehören, den Menschen, die besonders von dem Corona Virus gefährdet sind, Un-terstützung an und übernehmen z.B. Einkäufe und andere Erledigungen (Per E-Mail unter jusos.krefeld@nullweb.de oder telefonisch unter 015730678125). Auch die Jugendverbände anderer demokrati-scher Parteien haben ein solches Angebot organisiert. Mich lassen diese einzelnen Beispiele hoffen, dass wir aus dieser weltweiten Krise gestärkt hervorgehen können.

Zum Schluss möchte ich mich bei all jenen bedanken, die daran mitwirken die unverzichtbare Da-seins- und Gesundheitsvorsorge in Krefeld aufrechtzuerhalten. Dies sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung, in Lebensmittelgeschäften und Apotheken, vor allem aber das medizi-nische Personal, die Pflegerinnen und Pfleger sowie Ärztinnen und Ärzte in den Krankenhäusern, den Arztpraxen und in der häuslichen Pflege, die Rettungskräfte von Feuerwehr, Polizei und weite-ren Hilfsorganisationen.“

 


WICHTIGE TELEFONNUMMERN:

Unter Tel. 116 117 hat die kassenärztliche Vereinigung ein Infotelefon geschaltet, das 24 Stunden erreichbar ist.

Unter Tel. 02151-862222 hat die Stadtverwaltung ein Infotelefon geschaltet, das Auskunft zu allen allgemeinen Fragen zu den üblichen Sprechzeiten (Mo.-Fr. 8.30-12.30 Uhr Mo.-Mi. 14.00-16.00 Uhr sowie Do. 14.00-17.30 Uhr) gibt.

Unter Tel. 02151-8619700 ist das von der Stadtverwaltung als zus.ätzliches Angebot eingerichtete Diagnosezentrum erreichbar – wichtig: Das Telefon soll nur von denjenigen genutzt werden, die Krankheitssymptome haben und in einem Risikogebiet waren und deshalb abklären möchten, ob sie einen Termin zu einem Abstrich benötigen.

Unter Tel. 0211-91191001 hat das Land Nordrhein-Westfalen ein Bürgertelefon geschaltet, das montags bis freitags zwischen 8 und 18 Uhr erreichbar ist.

Die Notrufnummern unter 112 und 110 sollen nur im absoluten Notfall genutzt werden.