Gabi Schock

Wann und wo bist Du geboren?
18. Juli 1962 in der Romantikstadt Heidelberg, aufgewachsen bin ich aber im Kraichgau: Einige werden die TSG Hoffenheim kennen, andere das Technikmuseum an der A6 mit den Flugzeugen auf dem Dach

In welchem Stadtteil wohnst Du und in welchem Ortsverein bist Du aktiv?
Ich wohne im Krefelder Westen und bin auch hier im Ortsverein aktiv

Welchen Beruf übst Du aus?
Ich bin Referentin für Kommunalpolitik und beschäftige mich daher mit kommunalen und regionalen Kooperationen und Konzepten u.a. im Bereich Abfallwirtschaft, Bioökonomie, Energie und Klimaschutz, Elektromobilität und Flächenrecycling

Seit wann bist Du in der SPD und warum bist Du damals eingetreten?
Ich bin 1984 in die SPD eingetreten, nachdem ich drei Monate in Südafrika in einem Apartheidstaat gelebt und gearbeitet habe. Dass Demokratie und Menschenrechte nicht selbstverständlich sind, habe ich hautnah erlebt. Genauso prägend war für mich die Umweltbewegung, die ich als Landesvertreterin der Badischen Kirche aktiv unterstützte

Welche Funktionen bekleidest Du in der Partei?
Ich bin Delegierte auf Unterbezirksparteitagen und Beisitzerin im Vorstand Krefeld West

Bist Du bereits Mitglied in Rat, Bezirksvertretung oder Ausschüssen?
Ich vertrete die SPD in der Bezirksvertretung West. Seit der Kommunalwahl 2014 gehöre ich dem Rat der Stadt Krefeld an und vertrete dort den Wahlkreis Westbahnhof-Schicksbaum

Wo liegen Deine politischen Schwerpunkte?
In den vergangenen Jahren habe ich auf die steigende Lärmbelastung, die durch die Reaktivierung der Güterschienenstrecke Antwerpen-Ruhrgebiet entstehen würde, auf städtischer, regionaler, Landes-, Bundes- und EU-Ebene aufmerksam gemacht und mit Krefelder und regionalen Initiativen in Deutschland und den Niederlanden tragfähige Lösungswege erarbeitet. Nun hoffe ich, dass die geplanten Maßnahmen, die in den Koalitionsvereinbarungen im Bund und im Land beschlossen sind, umgesetzt werden. Dies wäre ein erster Erfolg, der die Lebensqualität der Mitbürgerinnen und Mitbürger in Krefeld, Mönchengladbach, Kreis Viersen, aber auch in Roermond verbessern würde

Was gefällt Dir an Krefeld besonders gut?
Die Straßenbäume und Stadtparks! Sie sind für mich das eigentliche Markenzeichen der Stadt.
Aber auch die Bürgerhäuser in der Süd-West-Stadt, die von der Krefelder Geschichte erzählen.
Was muss in Krefeld unbedingt verändert werden?
Mein Motto lautet „Miteinander gestalten!“ und dies sagt viel aus, was sich ändern sollte. Ich stehe für ein Miteinander der Bürger mit dieser Stadt, ein Miteinander von Politik und Verwaltung, ein Miteinander von Krefeld mit der Region

Welches sind Deine Hobbys?
Mein Vater hat mir einmal gesagt „Theater ist mit offenen Augen träumen“. Ich denke, daher kommt die Leidenschaft meines Bruders Axel und mir für das Theater. Auch das Reisen in Länder mit gewaltigen Naturlandschaften, Menschen und Begegnungen, die die eigenen kulturellen Werte in Frage stellen, bedeuten mir sehr viel. Und last but not least: Essen und sich austauschen mit Freunden und Familie- damit verbringe ich gerne meine Freizeit

Welchen Vereinen gehörst Du an?
In Krefeld bin ich in zwei Vereinen: im Bürgerverein Forstwald, da dieser mich, zusammen mit dem Bürgerverein Tackheide, immer im Kampf gegen den „Eisernen Rhein“ unterstützt hat und ich bin Mitglied bei den Krefelder Theaterfreunden, die es mir ermöglichen, hinter die Kulissen zu sehen. Seit mehr als 18 Jahren bin ich darüber hinaus in der Deutschen Gesellschaft für Abfallwirtschaft DGAW aktiv, davon die meiste Zeit im Vorstand. Einem gemeinnützigen Verein, in dem Vertreter aus der privaten und kommunalen Abfallwirtschaft, Professoren und Studenten, Planer und Anlagenbauer, Abfallerzeuger und Abfallentsorger, Umweltverbände und Ministerien, Mitglied sind. Für diesen Verein habe ich viele Vorträge im Ausland gehalten und ein Netzwerk „Frauen in der Abfallwirtschaft“ gegründet